Beschreibung
Der "Giacomo Borgogno Langhe No Name" ist ein Protestwein, der bei Millennials großen Anklang findet. Er entstand aus der Idee, einen weicheren und zugänglicheren Barolo zu kreieren. Das Ergebnis dieses Experiments überraschte jedoch viele und verlieh dem Wein seine ganz eigene, tiefgründige und charmante Identität, hervorgebracht aus den besten Nebbiolo-Reben der Langhe. Der prägnante Name dieses Rotweins ist Oscar Farinettis Aufforderung, über die übermäßige Bürokratie nachzudenken, die die Weinwelt und die italienische Landwirtschaft plagt. Dieser DOC Langhe Nebbiolo entsteht im Piemont, im Keller von Giacomo Borgogno e Figli. Dieser Name ist eng mit der Geschichte Italiens verbunden, denn es war ein Barolo dieses Weinguts, der 1861 beim Mittagessen zur Feier der italienischen Einigung serviert wurde. Eine weitere Flasche dieses Weinguts wurde von den Savoyen anlässlich des Besuchs von Nikolaus II. Romanow, Zar von Russland, auf Schloss Racconigi entkorkt. 2008 wurde das Weingut von der Familie Farinetti übernommen, die neben einer umfassenden Renovierung des Hauptgebäudes auch die Tradition des Unternehmens bewahrte und pflegte und so den Weg der Innovation und Exzellenz in der italienischen Weingeschichte fortsetzte. Der Giacomo Borgogno Langhe No Name ist ein Wein für jeden Anlass, hergestellt aus 100 % Nebbiolo-Trauben und nach traditionellen Methoden vinifiziert. Es werden Stahltanks verwendet und der Wein reift dann etwa drei Jahre lang in großen Eichenfässern.
Verkostungsnotiz
Parfüm
Farbe
Geschmack
Servieren bei:
16 - 18 °C
Langlebigkeit:
10 – 15 Jahre
Dekantierzeit:
1 Stunde
- Gründungsjahr: 1761
- Oenologe: Simone Borsari
- Flaschen produziert: 250.000
- Hektar: 40
Borgogno ist eines der ältesten Weingüter im Piemont, anno 1761 gegründet. Die Weine genießen seit jeher höchste Wertschätzung – sie wurden sogar beim offiziellen Festmahl zur Feier der Einheit Italiens 1861 serviert und 1886 auf einem Bankett zu Ehren Nicholas II Romanov, Zar von Russland, zu Gast in Savoy, bei einem offiziellen Besuch des Castello Racconigi.
Die 1920er Jahre
In den 1920er Jahren, unter der Leitung von Cesare Borgogno, werden die Weine auch international erfolgreicher, doch erst am Ende des 2. Weltkrieges gelingt der Durchbruch auf den wichtigsten internationalen Märkten wie Argentinien, Brasilien, Venezuela und besonders den USA. Gleichzeitig etablierte man sich verstärkt in Europa.
Von den 1950er Jahren bis heute
Nach der Komplettrenovierung der Kellerei, die zwischen 1954 und 1959 stattfand, begann Cesare Borgogno 1967 die Firma umzustrukturieren und gab dem Unternehmen seinen jetzigen Namen "Giacomo Borgogno e Figli." Nach dem Tod von Cesare Borgogno ging die Leitung der Firma an seine Enkeln und Ida Franco Boschis (und später deren Nachkommen Cesare und George) über, die bis dahin in der Firma angestellt gewesen waren. Heute ist Giacomo Borgogno e Figli ein Unternehmen, das sich durch jahrhundertelange Erfahrung entwickelt hat und traditionelle Werte mit innovativen Technologien verbindet um die Produkte qualitativ noch zu verbessern.
2008 wurde Borgogno von der Familie Farinetti gekauft, die 2009 das Hauptgebäude komplett umstrukturierten.
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| Name | Giacomo Borgogno Langhe Nebbiolo No 2023 |
|---|---|
| Typ | Rotwein still |
| Weinbezeichnung | Langhe DOC |
| Jahrgang | 2023 |
| Größe | 0,75 l |
| Alkoholgehalt | 14.0% nach Volumen |
| Rebsorten | 100% Nebbiolo |
| Land | Italien |
| Region | Piemont |
| Anbieter | Giacomo Borgogno e Figli |
| Herkunft | Barolo (CN) |
| Klima | Exposition: Süd/Südost/Südwest. |
| Bodenzusammensetzung | Lehmiger Kalkstein. |
| Weinbereitung | Nach der Handlese der Nebbiolo-Trauben erfolgt die Spontangärung des Weins in Zementbehältern für etwa 15 Tage bei 22 bis 28 °C. |
| Reifung | Leichte Pressung und für 3 Jahre in großen Eichenfässern. Schließlich 6 Monate in der Flasche. |
| Allergene | Enthält Sulfite |

