Dieses Weingut befindet sich bereits seit vier Generationen im Besitz der Familie Cigliuti. Es erhielt seinen Namen, Fratelli Cigliuti, durch Renatos Vater und seinen Onkel, die bis 1964 Trauben und nicht abgefüllten Wein auf dem örtlichen Markt verkauften. Die Traditionelle Methode der Weinherstellung wurde an Renato durch seinen Großvater, Vater Leone und Onkel Romualdo weitergegeben. Renato, mit seiner Frau Dina und seinen Töchtern Claudia und Silvia, ist der jetzige Besitzer des Weingutes. Renato Cigliuti arbeitete schon von klein auf im Betrieb mit und entscheid sich schon früh dazu, den Familienbetrieb selbst weiterzuführen. Gleichzeitig entschied er sich dazu die Philosophie der Weinherstellung zu verändern. Er war schon lange der Überzeugung gewesen, dass der Boden der Langa Region durchaus große Weine von guter Qualität, die die Zeit überdauern, hervorbringen könnte. Er unterwarf also dementsprechend die Trauben seines Weinberges einer scharfen Selektion. Diese Technik wurde damals nur von einer Handvoll Weinbauern praktiziert. Seine Nachbarn hielten ihn für verrückt – schließlich lebten sie in der Nachkriegszeit und Essbares wegzuwerfen kam einer Sünde gleich! Renato antwortete auf solche Vorwürfe, dass er nie Quantität und Qualität auf einmal haben könnte, und sich somit für die Qualität entschieden hätte.
Seiner Meinung nach sollte man dazu in der Lage sein, diese Qualität in sein Glas zu genießen, und so brachte er 1964 seine ersten 300 Flaschen Barbaresco auf den Markt.
Über die Jahre vergrößerte Renato die Kellerei kaum, vor allem weil er davon ausging, dass seine Töchter kein großes Interesse am Weinanbau hätten. Was ihn anging, so war das eine reine Männerdomäne. Claudia und Silvia be=wiesen ihm allerdings das Gegenteil. Sie begannen in den Sommerferien auf dem Weingut auszuhelfen. Nach ein paar Jahren hatten sie die gleiche natürliche Leidenschaft für den Weinanbau entwickelt, wie sie auch schon ihre Eltern hatten.
Vier Leute arbeiten in diesem Familienbetrieb: Renato, seine Frau Dina und ihre Töchter Claudia und Silvia, die den gesamten Herstellungsprozess von Anfang bis Ende überwachen. Sie verbringen die meiste Zeit in den Weingärten, da es ihrer Meinung nach eben diese Weingärten sind, die dafür sorgen, dass ein großer Wein mit einem ganz eigenen Charakter entstehen kann. Ein Wein, der sowohl die besten Qualitäten seines Jahrganges als auch die Identität seines Landes in sich trägt.
Claudia und Silvia verfolgen auch weiterhin diese Philosophie, und dies sorgt dafür, dass sie den ganzen Herstellungsprozess ihrer Weine von Anfang bis Ende überwachen.
Die Arbeit in der Kellerei wird auf das Nötigste reduziert, und die Weine werden sich zur Reifung selbst überlassen. Es wird keine vorsortierte Hefe angewendet, nur die natürliche, und die Trauben fermentieren in Stahlbottichen bei kontrollierter Temperatur. Die Reifung der Weine erfolgt in Holzfässern, außer beim Dolcette, der bis zu seiner Abfüllung in Flaschen im Stahlbottich bleibt.
Cigliuti
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