Soave tenuta sant'antonio weine

Vier Brüder und eine Leidenschaft, die ihren Ursprung in den väterlichen Weinfeldern von San Zeno di Colognola ai Colli, einem Gebiet der Valpolicella, hat, in dem die berühmtesten Veroneser Weine erzeugt werden: Amarone, Valpolicella, Soave. Ihrer Zeit voraus arbeiten die Brüder Castagnedi jahrelang als technische Berater und realisieren in ganz Italien "schlüsselfertige" Anlagen. Auf diese Weise sammeln sie eine einzigartige Erfahrung, die sie dazu bewegt, den entscheidenden Schritt zu gehen. Im Jahr 1989 kaufen sie 30 Hektar Land in der Gegend von Mezzane, die zusammen mit dem väterlichen Besitz die Weinfelder der Tenuta Sant'Antonio auf gegenwärtig insgesamt 50 Hektar anwachsen lassen. In den Hügeln zwischen den Tälern Illasi und Mezzane erstrecken sich die mit Weinstöcken bepflanzten Landgüter der Tenuta Sant’Antonio. Von 120 m über dem Meeresspiegel steigen die Weinberge sanft bis zu einer Höhenlage von 320 m an. Das Mikroklima ist ideal und profitiert vom milden Einfluss des Gardasees. Der kompakte, sehr kalkhaltige Boden ermöglicht die Erzeugung hervorragender Weine. Aus den Reben mit roten Trauben werden die Sorten Corvinone, Corvina, Rondinella und Cabernet Sauvignon gewonnen. Die weißen Reben sind vorwiegend Garganega, Trebbiano di Soave und Chardonnay. Bereits vor zwanzig Jahren, als für viele Weinhersteller das wichtigste Unternehmensziel die Menge war, haben die Brüder Castagnedi die Regeln über den Haufen geworfen und die Qualität zu ihrer Mission gemacht. Die Pflege der Weinreben Trieb um Trieb, die sorgfältige Auswahl der Trauben per Hand, die geringe Produktion pro Stock, das Achten auf die Sauberkeit der Traube von der Lese über den Weinkeller bis zum Abfüllen in Flaschen, das geduldige Abwarten der Vinifikation in neuen Holzfässern, die Verfeinerung in Flaschen, Erziehungsformen wie das antike Tendone-System oder das innovative Guyot-System: Für die Tenuta Sant'Antonio sind dies eiserne Regeln. Die Weinfelder werden mit viel Sorgfalt und Hingabe und unter Wahrung des natürlichen Gleichgewichts bewirtschaftet: Es wird nur selten organisch gedüngt und auch Eingriffe mit Mikroelementen werden nur im Bedarfsfall vorgenommen. Die Behandlungen zur Schädlingsbekämpfung sind minimal und, wie von den Pflanzenschutzprotokollen vorgesehen, auf das unbedingt Notwendige reduziert. Die erste Maßname bei der Pflege der Rebe ist im Februar und März der Schnitt: Der Pflanze werden maximal acht bis zehn Knospen belassen. Die angewandten Bearbeitungstechniken umfassen außerdem eine vollständige Begrünung, Tropfenbewässerung (ausschließlich zum Gebrauch bei Bedarf) und das Ausdünnen der Trauben, das während der Vegetationsphase wiederholt vorgenommen wird. Je nach jahreszeitlichem Verlauf wird ab der ersten Septemberdekade bis Mitte Oktober die Weinlese vorgenommen, die ausschließlich per Hand erfolgt. Danach werden die Trauben in kleine Kisten gefüllt. Diese Arbeit erfordert viel Sorgfalt und Geduld. Eine Philosophie, die Qualität und Umweltverträglichkeit in den Vordergrund stellt. Eine lange Ruhephase in großen, natürlich belüfteten Räumen, die bis zu drei Monate dauern kann, erwartet die für den Amarone, den Recioto und den Valpolicella Ripasso, sowie in geringerem Ausmaß für andere Weine ausgewählten Trauben. Das Herstellungsverfahren stellt grundsätzlich das bestmögliche Endergebnis in den Vordergrund, auch wenn dies hin und wieder auf Kosten der Produktionsmenge gehen sollte. Schwerpunkt bei der Betriebserneuerung war die Planung des neuen, größeren Weinkellers als der ursprüngliche Keller in S.Zeno. Er wurde an der Straße der Hügelkette Monti Garbi, neben der Ruine eines antiken Gutshofes, oben auf dem Hügel bei San Briccio, inmitten der eigenen Weinfelder, errichtet. Der Weinkeller wurde so geplant, dass er sich perfekt in einer so gut wie unberührten landschaftlichen Umgebung integriert und eine ideale Verbindung mit der gesetzten Schönheit dieses Hügelgebiets eingeht. Er ist das Ergebnis einer durchdachten Studie und jahrelanger Recherchen, die darauf ausgerichtet waren, unter den für die Realisierung des Vorhabens unentbehrlichen technischen Voraussetzungen auch die tatsächliche Verfügbarkeit von Wasser ausfindig zu machen. In 400 Meter Tiefe wurde eine Schicht reinen Wassers entdeckt, die eine vollständige Betriebsautonomie gewährleistet. Der Weinkeller von San Briccio wurde nach einem architektonischen Gesichtspunkt konzipiert, bei dem ästhetische Aspekte mit präziser Rationalität verbunden wurden. Großzügig angelegte Räume ermöglichen es, die Verfeinerungszeiten für den Wein zu verlängern. Mit extremer Sorgfalt wurde auch der gesamte architektonische Komplex des Gebäudes renoviert, in dem sich die großen und suggestiven Räume befinden, die der Gastlichkeit, dem Treffen mit Kunden und Lieferanten, für Veranstaltungen und Publicrelations vorbehalten sind. Der Weinkeller von San Briccio stellt das Symbol der Tenuta Sant' Antonio dar, einem Weingut mit einer nur kurzen Geschichte, die jedoch auf eine Vielzahl von Auszeichnungen und Anerkennungen, sowohl durch die Fachpresse als auch durch Privatleute und Weinkenner, zurückblicken kann.
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Weißwein naturnah still
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